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Bienenwanderung in Tirol
Einmal im Jahr ruft auch der Berg, nach den Bienen.
Nach Beendigung der Schafskälte, die sich Mitte Juni immer ereignet, werden alle Wirtschafsvölker zusammengepackt und auf den Berg gebracht.
Hier verbringen die Völker bis Ende September die Zeit in den Bergen.


BienenwanderungBeekeeper
on Tour




In den Bergen wandern auch die Bienen. Die Bienenwanderung ist ein wichtiger Prozess, bei dem ich meine Bienenvölker zu verschiedenen Standorten transportiere, damit sie von den dortigen Blüten Nektar sammeln. Durch die Bienenwanderung kann die Qualität und Vielfalt des Honigs verbessert werden, da die Bienen unterschiedliche Nektarquellen nutzen.
DER URSPRUNG
DES
BERG-
HONIGS

Der Tagesablauf einer Bienenwanderung
Der Vortag
Erste Vorbereitungen werden schon getroffen
Völker binden
Stirnlampe aufladen
Jause herrichten
Auto tanken
Anhänger vorbereiten
befüllen der Sprühflasche
Bohrmaschine aufladen
Schrauben sowie Aufsatz der Bohrmaschine einpacken
Der Wandertag
Wecker läutet um 03.30 Uhr
starke Tasse Kaffee
anziehen der Arbeitsbekleidung
befüllen der Sprühflasche
zum Bienenstand fahren
Flugloch mit Wasser besprühen
Flugloch verschließen
Gurte überprüfen
alle Völker auf Anhänger positionieren
mit Auto und Anhänger auf den Berg fahren
alle Völker vom Anhänger zum Stand bringen
Gurte lösen
Flugloch öffnen
genießen wie die Bienen die Umgebung erkunden




Biene gut, alles gut
Insgesamt ist die Bienenwanderung ein wichtiger Aspekt der Imkerei, der sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bietet und zur Gesundheit der Bienenpopulation beiträgt. Unbewirtschaftete Flächen sowie Gärten und Parks mit heimischen Pflanzen sind als Lebensraum die Grundlage für die Nahrungsversorgung aller Bienen. Wenn es während der ganzen Saison ein pestizidfreies Blütenangebot und Nistmöglichkeiten gibt, können sich Bienen gut entwickeln und ihre Aufgaben bei der Bestäubung erledigen.
Die Bienenwanderung
Was ist eine Bienenwanderung?
Eine Bienenwanderung bezeichnet das gezielte Verstellen von Bienenvölkern an verschiedene Standorte, um den Bienen Zugang zu neuen Trachtquellen (Blüten) zu ermöglichen. Imker bringen ihre Bienenstöcke je nach Jahreszeit dorthin, wo gerade besonders viele Pflanzen blühen.
Warum wird eine Bienenwanderung durchgeführt?
Der Hauptgrund für die Bienenwanderung ist die Optimierung der Honigproduktion. Unterschiedliche Pflanzen liefern unterschiedlichen Nektar – dadurch entstehen verschiedene Honigsorten wie:
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Blütenhonig
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Waldhonig
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Akazienhonig
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Alpenblütenhonig
Durch das Wandern der Bienen können wir Imker gezielt sortenreinen Honig gewinnen und gleichzeitig die Qualität steigern.
Wie funktioniert eine Bienenwanderung?
Die Bienenstöcke werden meist in den Abendstunden oder nachts transportiert, wenn sich alle Bienen im Stock befinden. So wird sichergestellt, dass kein Volk verloren geht.
Am neuen Standort profitieren die Bienen sofort von:
-
reichhaltigem Blütenangebot
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besseren Sammelbedingungen
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weniger Konkurrenz
Vorteile der Bienenwanderung
1. Höhere Honigqualität
Durch gezielte Standorte entsteht hochwertiger, sortenspezifischer Honig mit einzigartigem Geschmack.
2. Förderung der Bestäubung
Bienen tragen wesentlich zur Bestäubung von Pflanzen und Nutzpflanzen bei. Eine Bienenwanderung unterstützt somit die Landwirtschaft und die Natur.
3. Nutzung natürlicher Ressourcen
Die Wanderung folgt den natürlichen Blühzyklen und ermöglicht eine nachhaltige Nutzung regionaler Pflanzenvielfalt.










